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Das haekelschwein Weblog
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Warum Geld für eine Website ausgeben?

Mustertext für Webdesigner mit feilschenden Kunden:

"Sie wollen doch eine Website, weil Sie sich davon einen kommerziellen Erfolg versprechen, denn Sie tätigen damit eine Investition, die sich später für Sie rechnen soll. Eine Homepage ist heute die wichtigste Anlaufstelle für den Erstkundenkontakt. Es ist quasi die Fassade, das Schaufenster und das Empfangszimmer Ihres Unternehmens.

Wie sieht Ihr Laden aus? Haben Sie eine Bretterwand davor, mit einem Briefkasten, in den Ihre Kunden Geld und Aufträge einwerfen sollen? Natürlich nicht. Sie investierten in ein repräsentatives, kundenfreundliches Äußeres, und diese einmalige Investition hat sich vielfach rentiert. Sie haben nun jene Kundenkreise, von denen schäbige Hinterhofläden nur träumen können, denn Ihr Geschäft hebt sich positiv von der Masse ab. Sie sind jemand, der professionelles Auftreten und einen guten ersten Eindruck schätzt.

Diese hohen Anforderungen sollten Sie auch an Ihren Internetauftritt stellen. Wir können diese Erwartungen erfüllen. Bretterwände machen wir nicht, und wenn ich Sie richtig einschätze, dann wollen Sie die auch gar nicht. Ich mache Ihnen mal ein Angebot und Sie überlegen sich, ob das nicht eine Investition ist, die sich am Ende für uns beide, gerade aber auch für Sie, lohnen wird."

/Sprache | 0 Kommentare | Sa, 07. Feb. 2009
 

Bahnprivatisierung

Dass sich Bahnchef Mehndorn trotz aller Pannen und Skandale so lange im Sattel halten kann, ist nur verständlich, wenn man bedenkt, dass er der beste Garant für eine schnelle und rücksichtslose Bahnprivatisierung ist, von der einige wenige einflussreiche Menschen profitieren werden, während sie der Masse der Bevölkerung Geld kosten wird und den Kunden Nachteile einbringt.

Wer profitiert, lässt sich bei den NachDenkSeiten hier und hier nachlesen.

Wie das Ganze auf lange Sicht ausgehen wird, zeigt das Beispiel Neuseeland, wo man die Bahn letztendlich wieder verstaatlichen musste, was hier und hier beschrieben ist.

/Gesellschaft | 0 Kommentare | Sa, 07. Feb. 2009
 

Gerechtigkeitslücke

Einige interessante Zahlen aus dem Büchlein "Manifest des evolutionären Humanismus":

"Die Einkommenslücke zwischen dem reichsten Fünftel der Weltbevölkerung und dem ärmsten Fünftel lag 1997 bei 74:1, während sie 1990 60:1 und 1930 sogar nur 30:1 betragen hatte. Mittlerweile hat die Ungleichverteilung geradezu groteske Formen angenommen: So verfügen die drei reichsten Menschen der Erde über ein Vermögen, das größer ist, als das Bruttosozialprodukt der 49 am wenigsten entwickelten Länder, die Vermögenswerte der 200 reichsten Personen übersteigen das Gesamteinkommen von 41 Prozent der Weltbevölkerung (also von rund 2,5 Milliarden Menschen!). (...)

In der reichen Industrienation Deutschland etwa verfügen die einkommensschwächeren 50 Prozent der Haushalte über weniger als 4 Prozent des gesamten Nettovermögens, die vermögensstärksten 20 Prozent hingegen können rund zwei Drittel des gesamten Nettovermögens auf sich vereinen. Dabei entfallen allein auf das oberste Zehntel der Haushalte 47 Prozent des gesamten Nettovermögens (...)."

Letztere Zahl kommt in unseren neoliberalen Fernsehtalkshows immer nur dann zur Sprache, wenn es heißt, dass ein kleiner Teil der "Leistungsträger" unserer Gesellschaft für den Großteil der Steuereinnahmen aufkomme. Kein Wunder, wenn sie auch den Großteil des Gesamtvermögens an sich gerissen haben!

/Gesellschaft | 0 Kommentare | Sa, 07. Feb. 2009
 



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