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Vermischte Links

Die Terrorhysterie von Schäuble und Co. schleift auch noch unsere letzten Grundrechte: Künftig soll man sogar in der eigenen Wohnung videoüberwacht werden können. Die Befugnisse des BKA werden entsprechend ausgeweitet.

Wie wenig sich wirklich hinter dem angeblichen Drohpotenzial "islamistischen Terrors" verbirgt, ist bei Freace nachzulesen.

Und wer das immer noch alles für Zufall hält, der lese Thilo Baums Anleitung "Wie man einen Staat zerstört", die von Wirtschaftslobbyisten und neoliberalen Politikern scheinbar befolgt wird.

Man wird übrigens eher Lottomillionär als Terroropfer: Im Jahre 2007 wurden 122 Deutsche zu Lottomillionären, und wie viele wurden Opfer eines Terroranschlags? Eben! Um also ein Risiko zu minimieren, das schon jetzt hundertfach geringer ist als die Wahrscheinlichkeit, Lottomillionär zu werden, sollen wir unsere Privatsphäre und unsere Freiheit aufgeben!

Wie kontraproduktiv Panikmache sein kann, zeigt sich auch im amerikanischen Rechtssystem und seinem weltweit höchsten Anteil von Gefängnisinsassen.

In Zeiten staatlichen Überwachungswahns wird anonymes Internetsurfen immer wichtiger. Männer haben dieses Problem mit Verschlüsselung und Tor-Servern gelöst, aber Frauen sind wie immer viel kreativer.

Wer so erfindungsreich ist, hat natürlich auch gesteigerte Ansprüche bei der Partnerwahl, die von diesem bescheidenen Mann erfüllt werden.

Ebensolcher Demutmangel wird dem Apple-Chef Steve Jobs nachgesagt, dessen Produktvorstellungen stets eine Mischung aus Popkonzert und Krönungsmesse sind und die in dieser Keynote-Persiflage wunderbar karikiert werden.

Sich selbst karikieren wollte wohl dieser Tibet-Demonstrant in San Francisco, der in seinem Geschichtsbuch einmal das Jahr 1936 nachschlagen sollte. Und um die weltweite Tibet-Verklärung ein wenig gerade zu rücken, sei auf ein Interview bei Telepolis verwiesen.

Eine größere Krise als der Tibetkonflikt ereignete sich vor 70.000 Jahren: Damals stand die Menschheit tatsächlich kurz vor dem Aussterben mit nur noch 2.000 verbliebenen Exemplaren.

Zum Glück ließ sich das gerade noch vermeiden, sonst könnten wir heute nicht fehlerhafte Tastaturen bauen und Homer Simpson aus Buchstaben nachbilden.

/Gesellschaft | 0 Kommentare | So, 04. Mai 2008
 



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