blog

haekelschwein.de

Das haekelschwein Weblog
Archiv | Suche | RSS | Twitter | Mail


home :: Nonsens

Twitterperlen B-Seiten

Nach meinen 20 Best-of-Tweets und 10 Bonustracks bekommt Ihr jetzt auch noch die B-Seiten:

1. Lustiges Missverständnis bei Nachbarschaftshilfe: Eigentlich sollte ich das Baby füttern und den Hund einschläfern lassen. *

2. Die Zimmerhöhe von 1,50m stört mich erst, seit ich erfuhr, dass man Schuhe nicht an den Knien trägt. *

3. Komme gerad vom Friseur und merke, dass ich versehentlich die Mütze aufbehalten hatte. Wunderte mich schon beim Zusammenfegen der Wollfäden! *

4. Nachts drucke ich meine Spammails aus und verteile sie auf die Briefkästen der Nachbarschaft. Irgendwie muss ich den Werbemüll ja loswerden. *

5. Wie sich herausstellt, ist mein Nachbar seit 2 Jahren tot. Polizei sagt, ein Indiz hätte mir sein können, dass er vor der Haustür lag. *

6. Mache Gratisurlaub mit Vollpension im nahe gelegenen Wald. Die nette alte Dame fühlt sich wohl einsam in ihrem Lebkuchenhaus. *

7. Was es erst seit Twitter gibt: Frauen, die nach 140 Buchstaben den Mund halten. *

8. Tadle Söhne, weil sie im Blumenbeet spielen, bevor mir einfällt, dass ich kinderlos bin. Wunderte mich schon über die roten Mützen & Bärte. *

9. Hab mir schon mal einen Grabstein reserviert. Sonst sind die mit meinem Namen bereits ausverkauft, wenn's mal so weit ist. *

10. Hab' mein neues Haustier liebgewonnen. War ein Zufallsfund, lag im Bastkorb vor der Haustür. Sieht aus wie ein Äffchen, aber ohne Fell! *

11. Wenn mir langweilig ist, verbinde ich parkende Autos per Abschleppseil. *

12. Weil es beim Einzug schnell gehen musste, habe ich damals den Auszug des Vormieters nicht abgewartet, sondern ihn einfach übertapeziert. *

13. Erfahre gerade, dass ich als Baby vertauscht wurde und in Wahrheit ein Spitzenmanager mit Sportwagen und Modelfreundin bin. Geil. *

14. Kann mir Gesichter schlecht merken. Gehe ich während eines Rendezvous' aufs WC, markiere ich die Dame vorher mit einem Edding auf der Stirn. *

15. Ich habe mal einen Außerirdischen entführt und Experimente an ihm vorgenommen. Seine UFO-Besatzung glaubt ihm aber kein Wort! *

16. Die Freude über meine mehrgeschossige Einzimmerwohnung erstarb, als ich merkte, dass man mir das Treppenhaus vermietet hat. *

17. Habe gerade meine Exfreundin wiedergesehen. Mit ein bisschen Flickzeug könnt' ich die wieder aufpusten. *

18. Die Kirche bietet jetzt auch VIP-Mitgliedschaften an: Man zahlt die doppelte Kirchensteuer, muss sich aber nur an 5 Gebote halten. *

19. Vor meiner Geburt verbarg ich mich im Bauch einer Frau, damit niemand meinen unfertigen Körper sähe. *

20. Wusstet Ihr, dass man beim Tee die Brühe mittrinken kann? Finde ich gut, denn vom Beutelinhalt bin ich nie satt geworden! *

/Nonsens | 2 Kommentare | Mi, 29. Juli 2009
 

Twitterperlen Bonustracks

Als Ergänzung zu meinen Best-of-Tweets hier noch 10 Bonustracks:

1. Bin heut bundesweit als Glücksbote unterwegs: Wer mir aufs Maul haut, gewinnt 1000€. Ihr erkennt mich an kurzen Haaren und Springerstiefeln. *

2. Meine Marotte ist, dass ich Liebesbriefe korrigiert & benotet zurücksende. Ab 5 Fehlern verlange ich ein Entschuldigungsschreiben der Eltern. *

3. Schon Goethe hat einst den Schmerz der Welt in die Worte gehüllt: "Mama, Aua gemacht." - Und da war er erst zwei! *

4. Soso, die Straßenbeleuchtung ist also kostenlos! Und warum kassiert die kurzberockte Frau unter der Laterne dann regelmäßig 50 € von mir? *

5. Das Leben ist kein Honigschlecken - behaupten die Bienen, um ihren Besitzstand zu wahren! *

6. Habe Mauer zur Wohnung des Nachbarn durchbrochen, um sie mitzunutzen, solange er verreist ist. Seine Frau findet's gut & frühstückt mit mir. *

7. Könnt Ihr mich eigentlich noch lesen, wenn ich den Bildschirm zuhalte? *

8. Hab mir 'ne zweite Tastatur mit 26 weiteren Buchstaben gekauft. Meine Tweets werden also noch abwechslungsreicher! *

9. In meinem Haus ist ein Zimmer, das ich seit Jahren nicht betrat. Es hat eine hohe blaue Decke, wie ich durch den Briefschlitz sehe. *

10. Mögt Ihr es, wenn ich meine Zehen anfasse und putzig quieke? Oder soll ich was von Dostojewski vorlesen? *

/Nonsens | 5 Kommentare | Mi, 22. Juli 2009
 

Twitterperlen

Meldet Euch bei Twitter an und folgt dort dem haekelschwein, um eine Höchstdosis an Nonsens zu genießen. Hier eine Auswahl meiner besten Tweets:

1. Habe mein Skelett der Anatomie vermacht. Problem ist: sie wollen es nächste Woche abholen. *

2. Ein lustiger Mensch hat einmal gesagt: "Hahahaha!" *

3. Hat das Sandmännchen keine Zeit, vertritt ihn sein böser Bruder, das Salzmännchen. *

4. Habe meine Türklingel nach innen verlegt. Wenn ich hinaus möchte, läute ich, bis mir ein Passant öffnet. *

5. Ein selbst geschmiertes Brötchen ist auch nichts, worauf man auf Dauer stolz sein kann. *

6. Der säumige Untermieter, den ich allmorgendlich im Flur grüße, stellt sich als Garderobenspiegel heraus. *

7. Aus den Tonscherben, die ich im Winter vergrub, sind noch immer keine Gartenzwerge gesprossen. *

8. Die Stubenfliege macht heute meine Arbeit, während ich brummend durchs Zimmer fliege. Gefällt uns beiden, dieser Perspektivwechsel. *

9. Früher soll der Mensch mithilfe der Nahrungsöffnung kommuniziert haben statt mit den Fingern auf der Tastatur. Widerlich! *

10. In meiner Freizeit verhöhne ich Bäume und mache mich darüber lustig, dass sie nicht laufen können. *

11. Gutachter bestätigt, dass der billige Dudelsack von eBay ein ausgestopfter Ameisenbär ist. Fühle mich betrogen, spiele aber schon recht gut. *

12. Entdecke gerade ein riesiges neues Zimmer in meiner Wohnung und stelle fest, dass ich seit 15 Jahren irrtümlich im Wandschrank wohne. *

13. Wenige wissen, dass ich in meiner Freizeit den Kölner Dom mit Steichhölzern nachbaue. Mit brennenden! Bisher war ich aber nie schnell genug. *

14. Wider die Wegwerfgesellschaft: Um noch brauchbare Anzüge, Decken und Holzkisten zu finden, muss man gar nicht so tief graben. *

15. War in der Zoohandlung. Wollte ein flauschiges kleines Pelztier, preiswert und pflegeleicht. Bin auch recht zufrieden mit der Hummel. *

16. Dass die Ärmelmenge jedes Pullovers genau meiner Armzahl entspricht, ist mir ein gültiger Gottesbeweis. *

17. Der Tag ist so schön, dass ich bestäubend von Blüte zu Blüte fliege - warum den Schmetterlingen den ganzen Spaß lassen! *

18. Wenn Bäume verliebt sind, schnitzen sie Herzen in Männerbäuche. *

19. Nachts kann man weiter sehen als am Tage, denn nachts sieht man die Sterne. *

20. Ich habe Eure Tweets ausgedruckt und Euren Eltern geschickt. *

/Nonsens | 1 Kommentar | Mo, 20. Juli 2009
 

Animationen

Faszinierende Stop-Motion-Animationsfilme sind der Light-Paint Piano Player und MUTO wall-painted animation. In beiden steckt fast so viel Arbeit wie in einem hakelschwein.

/Nonsens | 0 Kommentare | Mo, 26. Jan. 2009
 

Schweinespiel

Wenn Sie einmal bei einem schweinischen Spiel die Sau rauslassen möchten, dann zocken Sie eine Runde Schweinedrücken und rempeln sie lustige kleine Schweinchen an.

/Nonsens | 0 Kommentare | Mo, 26. Jan. 2009
 

Literaturnobelpreis abgelehnt

In unerwartet scharfer Form lehnte heute der Autor des haekelschwein-Buches vorsorglich den Literatur-Nobelpreis ab, falls er ihn je verliehen bekäme. Da die bisherigen Preisträger nicht an sein Niveau heranreichten, sei eine Annahme des Preises undenkbar. Sollte die Schwedische Akademie dennoch auf einer Auszeichnung bestehen, werde er aus Protest unbekleidet zur Veranstaltung erscheinen.

Die Stockholmer Zeitung Dagens Nyheter zitiert ihn mit den Worten: "Struntprat, det har jag aldrig sagt! Naturligtvis skulle jag motta priset."

/Nonsens | 0 Kommentare | So, 26. Okt. 2008
 

Bundesregierung erreicht Klimaschutzziele

Um die angestrebte Reduzierung des CO2-Ausstoßes doch noch zu erreichen, beschloss die Bundesregierung mit sofortiger Wirkung ein Verbot elektronischer Datensichtgeräte, da die Hintergrundbeleuchtung dieser Apparate zu viel Strom verbrauche. Beliebt war diese auch als "Monitor" bekannte Peripherie vor allem bei Computernutzern und TV-Zuschauern.

Erste Fernsehanstalten und Websitebetreiber kündigten an, ihre Inhalte nun als Buch vermarkten zu wollen.

/Nonsens | 0 Kommentare | So, 26. Okt. 2008
 

Sieg gegen den Terror

Einen Endsieg im Krieg gegen den Terror verkündete Innenminister Schäuble anlässlich der von ihm verfügten Abschaltung des Internets. Durch die Austrocknung dieses Kommunikationsweges sei es raubmordkopierenden Bombenpornoterroristen nicht länger möglich, ihre subversiven Strategien miteinander zu vernetzen.

Schäden für den Wirtschaftsstandort Deutschland befürchte er nicht, denn früher sei es ja auch ohne gegangen und ein handschriftlicher Brief doch viel schöner als eine E-Mail.

Viele Homepagebetreiber haben sich bereits auf die neue Gesetzgebung eingestellt und veröffentlichen ihre Internetseiten künftig in Buchform.

/Nonsens | 0 Kommentare | So, 26. Okt. 2008
 

Grußwort des Bundespräsidenten zur Veröffentlichung des haekelschwein-Buches

Der lesende Mensch gleicht einem Gestrandeten, der am Gestade des literarischen Urmeeres Treibgut aufliest und nur alle Jahrtausende von epischer Brandung umspült wird. Seltene Schaumkronen der Hochliteratur sind es, derer er in diesen Momenten gewahr wird. Vom mesopotamischen Gilgamesch-Epos über den indischen Rigveda und die germanische Lieder-Edda führt ein äonenumschlingender Pfad bis an die Spitze schriftstellerischer Schaffenskraft: Obgleich von Menschenhand geschrieben, geriert sich das haekelschwein Buch wie im Glorienschein göttlicher Genialität.

Dass ein Mann aus unserem Volke die Wortschmiedekunst in solch ungeahnte Höhen trieb, sollte uns alle mit Demut und Dankbarkeit erfüllen. Waren wir einst ein Land der Dichter und Denker, sind wir nun das Land des Dichters und Denkers, der natürlich kein Geringerer ist als der Urheber des haekelschwein Buches.

Es versteht sich von selbst, dass ich ihn für meine Nachfolge vorschlagen werde, und ich schäme mich fast der kühnen Wonne, dadurch zu seinem Vorgänger zu werden.

Hieße es nicht im Dekalog, man solle keine anderen Götter haben neben Jahwe, so wäre ich gewiss der Erste, der aus Verehrung auf die Knie sänke vor solch anbetungswürdiger Sprachgewalt, wie sie dem Autor dieses Buches zu Gebote steht.

Was gelten uns noch Namen wie Goethe, Schiller und Lessing? Wer sind Mann, Brecht und Grass? Ihr Licht ist ein glimmender Docht angesichts der aufgehenden Sonne, die im Schöpfer des vorliegenden Werks das Firmament überstrahlt.

Gebenedeit sei der Leser, der diesen Prachtband in den Händen hält: Die neidvollen Blicke, die er beim Lektüregenuss auf sich zieht, seien ihm Ausweis seines erlesenen Buchgeschmacks! Darf ich noch jemanden grüßen? Dann grüße ich meine Frau, die Berliner Flatulenz-Selbsthilfegruppe und alle, die mich kennen.

Ihr Bundespräsident

/Nonsens | 0 Kommentare | So, 26. Okt. 2008
 

Der Undankbare

Eine trefflich gereimte Albernheit in elf Bildern ist die Säufergeschichte "Der Undankbare" von Wilhelm Busch: "Einen Menschen namens Meier schubst man aus des Hauses Tor, und man spricht, betrunken sei er; selber kam’s ihm nicht so vor."

/Nonsens | 0 Kommentare | Do, 31. Juli 2008
 



Archiv | Suche | RSS | Twitter | Impressum