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Das haekelschwein Weblog
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Skurriles

Der Curta ist ein mechanischer Vorläufer des Taschenrechners im Design einer Pfeffermühle und wurde noch bis 1970 in Liechtenstein produziert.

Der Malteserorden ist ein souveränes Völkerrechtssubjekt, das sogar eigene Münzen, Briefmarken und Pässe herausgibt, ohne aber über ein Staatsgebiet zu verfügen.

Das Bild Spanish Castle ist eine faszinierende optische Täuschung. Sie betrachten zunächst nur Farbflächen und dann ein Schwarzweißfoto einer Burg, das Ihnen eine Sekunde lang vollfarbig vorkommen wird, bevor Ihr Gehirn merkt, dass es nur ein Graustufenbild ist, und wieder umschaltet.

/Nonsens | 3 Kommentare | Di, 26. Feb. 2008
 

Fundstücke

Unsere beiden haekelschwein-Filme wurden bereits über zehntausendmal betrachtet und ein dritter Film folgt im Frühling. Um die Wartezeit zu verkürzen, erfreuen Sie sich am tanzenden Schwein im französischen Stummfilm Le Cochon Danseur von 1907 oder verfolgen Sie eine Schweinestall-Webcam.

Dass unser heutiges Fernsehprogramm über das Niveau tanzender Schweine nicht hinauskommt, beweist Oliver Kalkofe in seiner bissigen Brandrede anlässlich der MedienTage 2007, in welcher er den unkreativen Kreativen einen Spiegel vorhält.

Ein praktischer Tipp zum Schluss: Wie man aus einem Bindfaden und einer Unterlegscheibe ein billiges Fotostativ für die Westentasche bastelt, erklärt das Filmchen 1$-Image-Stabilizer. Nie wieder verwackelte Aufnahmen!

/Nonsens | 1 Kommentar | Fr, 15. Feb. 2008
 

Rendezvous-Ratgeber für die Dame

Nachdem Ingeborch Schubiak in ihren Dating-Tipps für den Herrn die Männerwelt in ein unvorteilhaftes Licht tauchte, ist es Zeit für eine Revanche in Form unseres Rendezvous-Ratgebers für die Dame. Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen sind rein zufällig beabsichtigt.

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Der erste Schritt ist immer der schwerste und daher dem Mann vorbehalten. Als Frau haben Sie es nicht nötig, Ihr Interesse zu bekunden, sondern warten, bis Sie angesprochen werden. Wenn Ihnen im Café also ein athletischer Traummann mit stahlblauen Augen gegenübersitzt, der schüchtern lächelt, ohne ein erstes Wort zu wagen, dann warten Sie einfach so lange, bis sein Platz von einem bierbäuchigen Zwerg eingenommen wird, der Ihnen auswendig gelernte Anmachsprüche entgegenschleudert. Genießen Sie die weibliche Rolle des passiven Begehrtwerdens.

Bleiben Sie dennoch wählerisch und verteilen Sie so viele Körbe wie möglich. Das kann auf zwei Arten geschehen: So deutlich, dass der Aspirant darauf ins Kloster geht, oder so undeutlich, dass er sich noch monatelang Hoffnungen macht.

Wollen Sie sein Werben erhören, so genügt der Hauch eines angedeuteten Lächelns. Oder der bloße Gedanke daran. Bemerkt er dies nicht, ist er ein Idiot. Fühlt sich ein Anderer angesprochen, ist der ein Sittenstrolch.

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Hat Ihnen ein Flirtpartner seine Telefonnummer gegeben, rufen Sie ihn nicht an, weil Sie ja keine Schlampe sind. Hat er Ihre Nummer bekommen, warten Sie nur so lange, bis er außer Sichtweite ist, um dann in Weinkrämpfe auszubrechen, weil der Schuft noch immer nicht angerufen hat.

Telefonische Rendezvous-Anfragen lehnen Sie grundsätzlich zweimal ab und akzeptieren beim dritten Mal unter Vorbehalt. Er soll ja nicht denken, dass Sie es nötig hätten.

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Wenn er einen Kinoabend vorschlägt, weil dort gerade "Die Kettensägennymphomanin IV" angelaufen sei, bestätigen Sie begeistert, gerne mal wieder ins Kino zu gehen, erklären aber an der Kasse, doch lieber die "Liebestränen einer Tulpe" sehen zu wollen. Sein Augenrollen werten Sie als Zustimmung.

Sollte er während des Films seinen Arm um Ihre Schulter legen, dann beschweren Sie sich, dass er damit ihre Haare einklemme. Berührt seine Hand Ihr Knie, dann fauchen Sie ihn an, ungestört den Film sehen zu wollen, denn fummeln könne man auch zu Hause. Sein freudiges "Super, lass uns gehen!" ignorieren Sie höflich.

Während der Vorstellung sollten Sie regelmäßg mit Ihren Freundinnen telefonieren, um über den Fortgang des Filmes zu informieren und den Sittlichkeitsverbrecher an Ihrer Seite anzuprangern.

Nachdem vier Stunden wie im Fluge vergangen sind, wecken Sie Ihren Begleiter mit einem zärtlichen Tritt und lassen sich in ein Restaurant ausführen.

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Den Lokaleingang müssen Sie unbedingt als erste erreichen, damit Sie Ihrem Begleiter vorwerfen können, nicht wie ein Gentleman die Tür aufgehalten zu haben. Dann hängen Sie blitzschnell Ihre Jacke an die Garderobe und lamentieren, dass es eigentlich Aufgabe des Herrn sei, einer Dame aus dem Mantel zu helfen.

Steuern Sie nun zielstrebig den besten Platz im Restaurant an, ohne auf seine Empfehlung zu hören. Der beste Platz ist nicht die Eckbank, wo Sie ungestört nebeneinander säßen, sondern der Vierertisch, an dem sich bereits ein älteres Ehepaar gegenübersitzt.

Geeignete Gesprächsthemen fürs erste Date sind Ihr Kinderwunsch und Ihre Exliebhaber sowie Promiklatsch, Horoskope und Mode. Schließlich wollen Sie einen Mann, der Ihre Interessen teilt und mit dem man über alles reden kann.

Sollte er Ihr Dekolletee keines Blickes würdigen, dann fragen Sie ihn gekränkt, ob er sich nichts aus Frauen mache. Starrt er Ihnen in den Ausschnitt, dann fragen Sie ihn gekränkt, ob er noch nicht entwöhnt sei.

Geht es ans Bezahlen, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder er zahlt für beide, dann ist er ein Chauvinist, oder er fordert getrennte Rechnungen, dann ist er ein Geizkragen.

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Auf dem Nachhauseweg hat er seinen Regenschirm so zu halten, dass Sie selbst trocken bleiben und er wie ein begossener Pudel aussieht. Das gilt auch dann, wenn Sie einen Regenmantel tragen und er nur einen Anzug. Dessen Jackett hat er über die Pfütze zu legen, die Sie vor dem Hauseingang überqueren müssen.

Wünscht er noch auf einen Kaffee hinaufzukommen, werfen Sie ihm vor, nur das Eine im Sinn zu haben, und hoffen, damit Recht zu behalten.

Ihr Wohnzimmer ist auf Männerbesuch vorbereitet: Auf dem Couchtisch liegen Beziehungsratgeber und Anne-Geddes-Bücher, eine angebrochene Herpessalbe und zwei benutzte Beinenthaarungsstreifen.

Konversationsthemen sind dieselben wie im Restaurant. Sollte das Gespräch irrtümlich auf Autos, Fußball oder Computer kommen, lenken Sie es gekonnt auf Ihren Kinderwunsch zurück. Sagen Sie dann "Apropos..." und zeigen Sie auf die Schlafzimmertür.

Im Schlafzimmer angekommen, präsentieren Sie stolz Ihre Biene-Maja-Bettwäsche und Ihre Frottee-Dessous mit Teddybärmotiven. Das macht Männer an. Die Hälfte des Bettes wird von einem metergroßen Stoffhasen belegt, den Ihr Exfreund Ihnen schenkte, und an beiden hängen Sie doch noch so sehr. "Ein Glück, dass nur der Hase hier liegt!" mag Ihre Eroberung spotten, was Sie sogleich mit einem giftigen Blick strafen.

Männer sind wettbewerbsorientiert, deshalb wird es Ihren Galan freuen, wenn Sie seine körperliche Ausstattung mit jener seines Vorgängers vergleichen. Sollte er Ähnliches über Ihre Oberweite äußern, töten Sie ihn.

In der Horizontalen angelangt, fallen Sie in Begattungsstarre und warten regungslos auf die Sinnesfreuden, die der Mann Ihnen schuldet. Nach dem Schäferstündchen sprechen Sie von Verlobung und Kindern und bestätigen Ihren Liebhaber darin, dass er der ideale Traumpartner wäre, wenn er nur ein paar Kleinigkeiten an sich änderte - zum Beispiel die Hälfte wöge, doppelt so groß wäre und den Kopf von Brad Pitt hätte.

/Nonsens | 6 Kommentare | Do, 24. Jan. 2008
 

Schwedisch für Anfänger

Ich war heute bei Ikea, konnte mich aber nicht entscheiden zwischen dem Fernsehschrank Struntprat, dem Doppelbett Knulla und dem Schuhregal Skitstövel.

/Nonsens | 0 Kommentare | Di, 08. Jan. 2008
 

Desillusionierung

Unschön ist es, nach einem Stadtbummel festzustellen, dass man die Hosentür offen hatte. Es nimmt der Erinnerung an freundlich lächelnde Passantinnen ihren Zauber.

/Nonsens | 0 Kommentare | So, 06. Jan. 2008
 

Wutzi und Butzi - unsere Kinderreihe

Ein Unternehmensverrater hat uns darauf hingewiesen, dass wir Expansionspotentiale realisieren könnten, wenn wir den Kindermarkt bedienten. Natürlich hatten wir sofort eine Fuhre Thai-Gören eingeflogen und schon die Hälfte verkauft, als es plötzlich hieß, es sei nicht von Kinderhandel die Rede gewesen, sondern von kindgerechter Vermarktung des haekelschweins. Das war ein teures Missverständnis, aber zum Glück hat uns ein Hundefutterhersteller die Restbestände abgekauft.

Fortan bemühen wir uns verstärkt darum, die süßen haekelschweine zahlungskräftigen Wohlstandskindern anzupreisen, denn wir sind kinderlieb, pädagogisch versiert und richtig dufte Kumpel für die Kids von heute. Daher startet hier unsere neue Reihe "Wutzi und Butzi - die kleinen haekelschweine".
 

Wutzi und Butzi lustwandelten durch den Park, als Butzi plötzlich fragte: "Sag mal, Wutzi, was ist eigentlich 'lustwandeln'?"

"Das ist ganz einfach, Butzi", antwortete sein großer Bruder. "Wenn Du eigentlich Lust hast, aber niemand lässt Dich, und Du gehst stattdessen spazieren, dann lust-wandelst Du."

"Ach so", sagte Butzi, "und wenn ich ein Nickerchen in einen Spaziergang umwandle, dann schlafwandle ich?"

"Ganz genau!" bestätigte Wutzi. Und gemeinsam lustwandelten beide nach Hause.
 

OK, das war ja schon mal ein Anfang. Jetzt müssten die Bälger eigentlich wie verrückt unsere Produkte kaufen. Oder ob wir doch noch einen Klingelton anbieten sollten?

/Nonsens | 0 Kommentare | Mi, 02. Jan. 2008
 

Persönlicher Jahresrückblick

Ich nehme mal eine Anregung aus dem Hackblog auf und beantworte den immer wieder gern gebloggten Jahresbilanz-Fragebogen:

Zugenommen oder abgenommen?
Außer in der Körpermitte überall abgenommen. Deshalb scheint es nur so, als habe der Bauch zugelegt.

Haare länger oder kürzer?
Kürzer - länger - kürzer. Von oben nach unten betrachtet.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Umsichtiger.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Gar keinen ausgegeben.

Der hirnrissigste Plan?
Einem Witwer die Frau ausspannen. Ich bekam einfach den Eichenholzdeckel nicht auf.

Die gefährlichste Unternehmung?
Nachts bei strömendem Regen in einem Erdloch mit einer Kreissäge hantieren.

Der beste Sex?
Ich habe jetzt noch Holzsplitter im Hintern.

Die teuerste Anschaffung?
Eine goldene Uhr für den Friedhofsgärtner.

Das leckerste Essen?
Thunfischauflauf.

Das beeindruckendste Buch?
Hermann Lueer: "Warum verhungern täglich 100.000 Menschen? Argumente gegen die Marktwirtschaft."

Der ergreifendste Film?
Der Schmutzfilm am Duschbeckenrand.

Die beste CD?
John Wyndham: "Die Triffids" (Hörspiel)

Das schönste Konzert?
Keines, aber die schönste Theateraufführung war "Das Käthchen von Heilbronn" in Göttingen.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Atmen.

Vorherrschendes Gefühl 2007?
Ich bin zehn Jahre älter als ich mich fühle.

2007 zum ersten Mal getan?
Ja.

2007 nach langer Zeit wieder getan?
Steuererklärung gemacht.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Schäuble, Hämorrhoiden, Schäuble.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
"Ich bin Pathologe, die Exhumierung ist rechtens."

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ein haekelschwein, natürlich.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ein haekelschwein zu kaufen, natürlich.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
"Wenn Sie mir 'ne neue Uhr kaufen, will ich mal nichts gesehen haben."

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
"In Ihrem Alter darf man ruhig ein wenig Übergewicht haben!"

2007 war mit einem Wort…?
zweitausendundsieben

/Nonsens | 7 Kommentare | Di, 01. Jan. 2008
 

Amüsantes zum Jahresbeginn

Ein lehrreicher Film leistet praktische Lebenshilfe "how to avoid a trapped arm whilst cuddling in bed". Solche Probleme wünscht man sich als Single und hört daher zur ausgleichenden Gerechtigkeit gerne, wie anderer Leute Partner im Treuetest versagen. Das kommt davon, wenn man kein echter Mann ist. Da muss man sich auch nicht wundern, wenn Frauchen sich seltsame Unterwäsche kauft. Aber vielleicht ist unsereins solo besser dran, denn laut Wissenschaft werden Männer in Anwesenheit von Blondinen dümmer.

/Nonsens | 0 Kommentare | Di, 01. Jan. 2008
 

Das Jahlesende blingt neue Elkenntnis

Die angeblich chinesischen Glückskekse mit Sinnspruch im Inneren sind in China selbst völlig unbekannt, sondern Anfang des letzten Jahrhunderts von einem japanischen Restaurantbesitzer in San Francisco erfunden worden.

/Nonsens | 2 Kommentare | Mo, 31. Dez. 2007
 

Blogstöckchen: Sieben Sachen über mich

Olivia vom Caipi-Blog warf mir ein Blogstöckchen zu, in welchem es einfach darum geht, sieben Dinge über sich zu verraten. Endlich erfahren Sie also, was Sie schon immer über den haekelschwein-Chef wissen wollten und nie zu fragen wagten:

  1. Ich habe mein Leben lang mit der Erststimme SPD und der Zweitstimme Die Grünen gewählt. Bei der anstehenden Landtagswahl werde ich das mit meinem sozialen Gewissen nicht mehr vereinbaren können. Bin ich linker geworden oder die Parteien rechter?

  2. Vor dreißig Jahren nahm ich stolz mein Pittiplatsch-Stofftier mit in den Kindergarten, das mir Verwandte aus der DDR geschickt hatten. Die anderen Kinder rissen ihm die Haare aus.

  3. Ich bin seit 1991 Mac-User, davor hatte ich einen Atari ST. Wenn ich längere Zeit vor einem Windows-PC sitze, bekomme ich Pusteln im Gesicht.

  4. Die einzigen Filme, die mich je zu Tränen rührten, waren Rainman und Planet der Affen 2.

  5. Ich bin ein so kreativer Perfektionist, dass ich beim Romanschreiben nie über den ersten Satz hinauskomme.

  6. Ich besitze nur schwarze Kleidung. Die Frage "Was soll ich heute anziehen?" habe ich in 0,1 Sekunden beantwortet.

  7. Ich kann sehr gut kochen und komme dabei mit zwei Rezepten aus: Das erste besteht aus dem Öffnen einer Dose mit anschließendem Erhitzen des Inhalts, das zweite aus dem Aufreißen einer Tüte und dem Einrühren in kochendes Wasser.

Ich werfe das Stöckchen weiter an Regenrot, weil sie eine überführte haekelschwein-Fälscherin ist, und an Mia Niemand, weil sie die Farbe Rosa mag, und an Lars, weil er sich so vorbildlich um sein haekelschwein Valentin kümmert. Wer das Stöckchen beantwortet hat, kann dies in den Kommentaren vermerken.

/Nonsens | 5 Kommentare | So, 30. Dez. 2007
 



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